Studierendenschaft verhindert vorläufig Bestenauslese an der FernUniversität

Master für alle

Im Fakultätsrat der Kultur- und Sozialwissenschaften wurde am 15.02.2017 der TOP 4: „Satzung zur Vergabe von Studienplätzen für den Studiengang M.Sc. Psychologie an der FernUniversität in Hagen“ nicht wie geplant verabschiedet.

Da am vorangegangenen Tag im Studienbeirat keine Empfehlung für die Satzung und der darin erhaltenen NC-Maßnahme erreicht werden konnte, hätte diese nur durch eine Zweitdrittelmehrheit des Fakultätsrats beschlossen werden können. Das Wahlergebnis nach der geheimen Wahl lautete 8-Ja-Stimmen, 3-Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen. Vorerst kann der geplante Numerus Clausus somit nicht eingeführt werden. Vor Ort waren über 30 Psychologiestudierende, die aus der gesamten Republik angereist waren, um auf die einschneidenden Folgen für Ihr Leben aufmerksam zu machen. Die stellvertretende AStA-Vorsitzende Petra Lambrich zeigte sich hoch erfreut: „Ich bin froh, dass das zunächst verhindert werden konnte. Probleme dürfen nicht auf dem Rücken unserer Studierenden ausgetragen werden.“